Beton

Um im Vorfeld die beste Mischung für die komplexe Schalungsanforderung zu finden, waren einige Versuche notwendig. Über 20 verschiedene Mischungen waren erforderlich um eine geeignete zu finden, welche in abgewandelten Formen für beide Kanus verwendet werden kann. Lediglich die Gesteinskörnung wird zwischen Quarz zusammen mit Blähglas und Basalt variiert.
Dabei wurde besonderen Wert auf die Fließfähigkeit gelegt. Diese wurde ähnlich wie das Ausbreitmaß des Hägermanntrichter-Versuchs bestimmt. Dabei sollte die Probe nach dem ziehen des Trichters den Rand des Tisches erreichen, ohne dass der Tisch Schläge erfährt. Zudem muss darauf geachtet werden, dass der Mörtel weder zu stark blutet noch sich entmischt. Anschließend wurden sowohl Biegezug- als auch Druckfestigkeitsprüfungen an 40x40x160 mm Prismen durchgeführt. Zur Überprüfung ob der Mörtel wie gewünscht in die Schalung fließt wurden zudem Schalungstests durchgeführt. Diese geben Aufschluss darüber ob es wohlmöglich zwischen der engen Schalhaut und der Bewehrung zur Kiesnesterbildung kommt oder ob der Mörtel sedimentiert.