Betonkanu TU Darmstadt

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Auf dem Siegertreppchen – dritter Platz in der Konstruktionswertung!

Foto: BetonBild/ Candy Welz

Foto: BetonBild/ Candy Welz

Die Betonkanu-Regatta 2015 in Brandenburg an der Havel ist vorbei und wir haben mit unserem Boot „Chamäleon“ den dritten Platz in der Konstruktionswertung erreicht! Nach der arbeitsintensiven Vorbereitung für die Regatta sind wir sehr stolz und glücklich über diese Auszeichnung.

Nach einer entspannten Anreise am Donnerstag stand für diesen Tag nur der Aufbau unserer Zelte und Grillen auf dem Programm. Leider konnte unser Team nicht vollständig anreisen, weil zwei Mitglieder wegen Krankheit bzw. bevorstehender Abgabe der Masterthesis verhindert waren.
Am Freitag war der Tag der Bootspräsentation sowie Wiegen und Begutachtung durch die Jury. Also mussten wir früh aufstehen, um unseren Stand aufzubauen und danach noch die letzten Vorbereitungen für die Regatta am Samstag zu treffen. IMG-20150620-WA0001Die Segmente unseres Bootes mussten noch zusammengebaut werden und wir dachten uns eine Tragekonstruktion aus, um das Kanu sicher zu Wasser lassen zu können. Einige Diskussionen bei den Kampfrichtern verursachte die Regelauslegung. Unsere Konstruktion sollte durch das Nut-Feder-System komplett ohne Dichtungsmittel auskommen, wohingegen andere Teams ihre Segmente mit Dichtungen aus Gummi versehen hatten. Am Ende erlaubte uns die Kampfrichter ein nachträgliches Abdichten, was wir sicherheitshalber auch ausnutzten. Allerdings stellte sich beim Auseinanderbauen der Segmente nach der Regatta heraus, dass die nachträgliche Abdichtung nicht nötig gewesen wäre. Ein Grund, noch stolzer auf unser Boot zu sein. Den Begrüßungsabend mit der Wettbewerb des schönsten Regatta-T-Shirts verbrachten wir recht entspannt, um am Samstag bereit für die Regatta zu sein.

IMG-20150619-WA0000Viel zu früh am Morgen begann unser Samstag, weil unser Kanu schon kur vor 8 Uhr im Wasser sein musste. Also begannen wir schon um 6:30 Uhr damit, die Vorspannung nachzuspannen, die Auftriebskörper zu fixieren und sonstige Vorbereitungen zu treffen. Bis zuletzt wussten wir nicht, ob unser Boot das Tragen zum Wasser aushalten würde und dann auch schwimmen würde. Die Rennen verliefen gut, allerdings kam keines unserer Teams über die Vorrunde hinaus. Wir hatten ja auch unsere gesamte Energie in die Konstruktion des Kanus gesteckt. IMG-20150620-WA0002

Als dann um 17 Uhr die Preisverleihung begann und schließlich unser dritter Platz in der Konstruktionswertung verkündet wurde, war unsere Freude riesig. Bei der Regatta waren so viele interessante und gut gebaute Betonkanus zu sehen, dass wir auf diesen Preis wirklich stolz sein können. Den Abend ließen wir dann auf dem Zeltplatz mit unserem Betongrill ausklingen und feierten zusammen mit den anderen Teams ein gelungenes Regatta-Wochenende.

 

Beton in Folie

Nach einem langen Betonierabend wartet ein neues Element für unser Betonkanu auf das Ausschalen. Gerade ist es zur Nachbehandlung noch gut in Plastikfolie verpackt. Wir sind gespannt, ob das Teil unsere hohen Ansprüche erfüllen wird!

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Es wird ernst

Das erste Segment unseres Betonkanu ist fertig! Jetzt warten wir darauf, dass der Beton eine ausreichende Festigkeit für das Ausschalen erreicht. Zum ersten Mal ist in diesem Segment an den Rändern das Verbindungssystem der Nut-Feder-Konstruktion mit verarbeitet.

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Schrauben aus Beton

Das neueste Produkt unserer Betonwerkstatt sind Schrauben aus Beton. Mit einer Schalung aus Silikon, eingefasst in einen Holzrahmen, können wir Schrauben und die zugehörigen Muttern aus Beton gießen. Wichtig ist, dass für jede einzelne Schraube und Mutter eine passgenaue Bewehrung aus Draht gebogen wird. Noch suchen wir nach der optimalen Bewehrung – dicker oder dünner Draht, ein Maschengewebe? Bald werden wir es wissen!

IMG_20150416_195947 Schraubenschalung Mutternschalung SchraubeSchalung

Schalung und Beton

Wir arbeiten an unseren Schalungen. Die Einzelteile sind bald fertig, für eine schöne Form und Oberfläche unseres Betonkanus nutzen wir Spachtelmasse und Plexiglas.
Die Verbindung zwischen den Kanuteilen wird durch ein Nut- und Feder-System wasserdicht gemacht. Die Schalung dafür ist aus einer Holzplatte gefräst.
Mit dem Test von Festigkeit und Verarbeitbarkeit vieler Betonmischungen konnten wir unseren endgültigen Beton für das Kanu finden. Die Versuche haben wir natürlich direkt in der Schalung ausprobiert.

Betontest Schalung Nut-Feder

Erste Ergebnisse

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Ein Stück Boot ist fertig! Das Fazit für den ersten Betonierversuch ist positiv. Unsere Schalung funktioniert so, wie wir uns das vorgestellt haben und das Bootssegment ließ sich gut ausschalen. Der Beton hat keine Risse, nur müssen wir beim nächsten Versuch daran arbeiten, die Wände des Kanus dünner zu machen. Neben der handwerklichen Arbeit wird auch noch gerechnet – schließlich soll auch auf dem Papier bewiesen werden, dass unser Betonkanu schwimmt.

Beton!

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Der Bau der Schalung geht gut voran, weshalb wir jetzt auch schon an den Beton denken. Gerade warten wir auf das Ergebnis eines ersten Tests des Mischungsentwurfs für den endgültigen Beton.
Um den Beton in die Form eines Kanus zu bringen, gibt es die Möglichkeit von Außen- und Innenschalungen, zwischen die relativ flüssiger Beton gegossen wird. Nach dem Abbinden des Betons wird die Schalung entfernt und es bleibt ein Kanu aus Beton. Der Nachteil dieses Verfahrens ist, dass es für uns kompliziert und zeitaufwändig ist, eine passgenaue Innenschalung zu bauen. Deswegen mischen wir einen relativ festen, „streichfähigen“ Beton und streichen ihn dann in die Schalung. Hierbei ist viel Gefühl nötig, damit die Wände des Kanus durchgehend die gleiche Dicke haben.